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Gemeinde Morsbach
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Geschäftswelt

Unternehmen FAGSI wechselt nach Lichtenberg



Richtfest im Gewerbegebiet Lichtenberg: Schon von weitem wies kürzlich ein Birkenbaum auf der neuen Werkshalle der Fa. FAGSI darauf hin, dass sich das Bauvorhaben so langsam dem Ende zuneigt. Nach dem Richtspruch begrüßte FAGSI-Geschäftsführer Thomas Nauroth die geladenen Gäste und erläuterte den neuen Gewerbestandort, der im Januar 2010 mit 40 Mitarbeitern seinen Betrieb aufnehmen wird.
Bürgermeister Raimund Reuber zeigte sich erfreut über die Ansiedlung des kompetenten Unternehmens in der Gemeinde Morsbach dort, „wo die Wiege seines Ursprungs war“. Er betonte: „Während des Bauvorhabens war die Gemeinde ein unterstützender Weggefährte des Unternehmens. Und das wird auch so bleiben, verbunden mit der Einschätzung dieser Gemeinde, dass heimische Unternehmen des unbedingten Rückhaltes am eigenen Standort bedürfen.“ Reuber fuhr fort: „Die Fa. FAGSI hat sich für einen `Wohlfühlstandort` entschieden. So müssen Arbeiten und Wohnen miteinander auskommen, ja, müssen eine gewisse Sympathie und Wertschätzung füreinander empfinden.“ An die Familie Holschbach gerichtet hob der Bürgermeister hervor: „Mit dem Standort Lichtenberg haben Sie Ihren Mitarbeitern eine Zukunftsperspektive gegeben und auch die Kaufkraft unserer Gemeinde gestärkt. Sie haben der weiteren Ansiedlung im Gewerbegebiet Lichtenberg Impulse vermittelt und ein weiteres Kapitel in Ihrer Firmengeschichte aufgeschlagen.“
Landrat Hagen Jobi würdigte ebenfalls die Leistungen der Unternehmerfamilie und lobte die gute Beziehung zwischen der Gemeinde und der Firma. Jobi: „Politik und Verwaltung stellen nur den Rahmen zur Verfügung, können aber keine Arbeitsplätze schaffen, diese jedoch schaffen Sie als Unternehmer.“
Architekt Frank Holschbach umriss kurz das Bauvorhaben und, dass es von der ersten Analyse des Arbeitsablaufes bis zur Detailplanung ein langer Weg war. Schließlich übergab er das Wort an seinen Vater Albert Holschbach. Dieser dankte allen, die am Gelingen des Projektes beteiligt waren, und er enträtselte auch den Namen „FAGSI“: „Es sind die Anfangsbuchstaben der Vornamen meiner Frau und meiner Kinder.“ Holschbach weiter: „Als Mitbegründer der FAGSI wünsche ich mir, dass auch weiterhin die gesamte Familie wie bisher hinter dem Unternehmen steht und die positive Entwicklung fortgesetzt werden kann.“
1980 wurde die ALHO FAGSI Vermietungs- und Verpachtungs-GmbH gegründet. Damals setzte die Nachfrage nach Mieträumen ein. 2008 erfolgte eine Namensänderung in FAGSI. Dort, wo kurzfristig Räume auf Zeit benötigt werden, können die flexiblen und typisierten FAGSI-Mietsysteme geordert werden, z.B. von der Bauindustrie oder der öffentlichen Hand, für Schulen, Kindergärten oder Verwaltungsgebäude. Als Unternehmen der ALHO-Gruppe nutzt FAGSI die über 40-jährige Erfahrung und das Know-how von einem der führenden Modul-Hersteller.
Die FAGSI verfügt europaweit über ca. 15.000 Mieteinheiten, deren Instandhaltung, Verwaltung und Vertrieb von 75 Mitarbeitern gewährleistet wird. Sie hat Niederlassungen in Dresden, München, Krefeld, Paris, Marseille und Wikon (Schweiz). Aufgrund der Expansion von FAGSI und dem dadurch entstandenen Platzmangel an der bisherigen Betriebsstätte in Friesenhagen-Hammer hat man sich zu einem Standortwechsel nach Lichtenberg entschieden. Ausschlaggebend für den Wechsel war die verkehrsgünstige Anbindung an das Fernstraßennetz.
FAGSI kaufte 2008 in Lichtenberg eine Fläche von ca. 30.000 m² und stellte einen Bauantrag für eine Werkshalle und einen Büroanbau. Ab Herbst 2008 wurden umfangreiche Erdarbeiten vorgenommen. Die Hochbaumaßnahmen begannen im Juli 2009. Zurzeit entstehen hier eine moderne Werkshalle mit über 6.000 m² Produktions- und Montagefläche und einer Hallenhöhe von über 11,00 m sowie ein Sozialtrakt mit Büro- und Verwaltungsräumen mit einer Grundrissfläche von ca. 1.500 m².
Die Werkshalle besteht aus Montagebereich, Stahlbau, einer Lackierkabine und einer modernen Waschanlage. Auch sollen acht Krananlagen eingerichtet werden. Bei der energetischen Nutzung wurde auf moderne und umweltbewusste Techniken gesetzt. Auf dem Hallendach ist eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 120 KWp installiert, die aus 576 Elementen besteht. Ein modernes Blockheizkraftwerk mit einer Gesamtleistung von 150 KW sorgt nicht nur für die Erzeugung von Strom, sondern leistet auch einen erheblichen Beitrag zur Heizung der Hallen und des Büro- und Verwaltungstraktes.
Der Mietpark von FAGSI soll bis 2010 auf 20.000 Mieteinheiten erweitert werden. Ziel der Investition in Lichtenberg ist es, durch die Schaffung eines Zentrallagers mit Wartung und Instandhaltung sowie einer Teilefertigung für die Mieteinheiten die Kernkompetenzen des Unternehmens zu konzentrieren. Das Werk in Lichtenberg sichert nicht nur die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze, sondern fordert auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Freuten sich beim Richtfest über den neuen Unternehmensstandort der Fa. FAGSI in Lichtenberg (v.l.n.r.): Jörg Bukowski (neugewählter Bürgermeister), Bürgermeister Raimund Reuber, Landrat Hagen Jobi, Gertrud Holschbach, Fritz Greßnich (Altbürgermeister Friesenhagen) und Unternehmer Albert Holschbach.                         Fotos: C. Buchen
Freuten sich beim Richtfest über den neuen Unternehmensstandort der Fa. FAGSI in Lichtenberg (v.l.n.r.): Jörg Bukowski (neugewählter Bürgermeister), Bürgermeister Raimund Reuber, Landrat Hagen Jobi, Gertrud Holschbach, Fritz Greßnich (Altbürgermeister Friesenhagen) und Unternehmer Albert Holschbach. Fotos: C. Buchen
Auf dem Dach der 11 Meter hohen neuen Werkshalle der Fa. FAGSI in Lichtenberg stand der Birkenbaum, als geladene Gäste und Arbeiter das Richtfest feierten
Auf dem Dach der 11 Meter hohen neuen Werkshalle der Fa. FAGSI in Lichtenberg stand der Birkenbaum, als geladene Gäste und Arbeiter das Richtfest feierten
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